Respekt – Wo fängt er an? Wo hört er auf?


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Inhalter

"Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene heute haben keinen Respekt. Als Professionelle R
werde ich sowieso nicht mehr respektiert. Ich muss doch alles tolerieren, und außerdem
kann ich nicht mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsene kommunizieren, die nicht
Luxemburgisch reden."
Was davon stimmt? Was nicht? Wie kann ich damit umgehen?
Wir deklinieren Respect wie folgt:
R esilienz stärken
E galität leben
S olidarität fördern
P erspektiven finden
E mpathie erhöhen
K ommunikation verbessern
T oleranz definieren
Menschen, die das erfahren und erleben haben gute Voraussetzungen um sich g egen
Widrigkeiten zu stellen.
Was muss oder soll ich in meiner Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen
respektieren? Wo liegen die Grenzen meiner eigenen sowie der gesellschaftlichen Toleranz
gegenüber Äußerungen und Handlungen von Kindern, Jugendlichen und jungen
Erwachsenen? Wie gehe ich damit um, wenn Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene, mit
denen ich arbeite, andere Menschen, andere Haltungen, andere Ideen oder Lebensweisen
und welten nicht respektieren? Wie kann ich sie an das The ma Respekt heranführen?
Lehrpersonal, ErzieherInnen, SozialarbeiterInnen… sind Vorbilder für Kinder, Jugendliche und
junge Erwachsene. Oft sind sie „Kumpel“, ohne wirklich ein Kumpel zu sein (ohne es sein zu
dürfen). Der daraus entstehende Balanceakt zw ischen dem Aufbau und der Verfestigung von
Vertrauen einerseits und dem Leben von Respekt andererseits stellt eine echte
Herausforderung dar.
Mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsene über Themen wie Respekt, Toleranz,
Autorität usw. zu reden bedeutet, Risiken einzugehen. Gleichzeitig bedeutet es aber auch,
Verantwortung zu übernehmen für die psychische Entwicklung zukünftiger Generationen.
Menschen, die in ihrem Arbeitsumfeld mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen
zu tun haben, spiel en eine überaus wichtige Rolle in diesem Prozess.
Inhalt
Wie können LehrerInnen, ErzieherInnen, SozialarbeiterInnen…, ein Umfeld schaffen, indem sowohl sie selbst als auch die Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen R e s p e k t erfahren und leben? Wie können LehrerInnen, ErzieherInnen, SozialarbeiterInnen einen Beitrag zur Prävention von Radikalisierung leisten?
Ein Schwerpunkt wird auf den Themen Empathie und Toleranz liegen.
Auf dem Weg der Selbsterkenntnis reflektieren wir unsere Haltung zu diesen beiden Themenbereichen.
Unsere eigene Toleranzfähigkeit und u nser Toleranzbegriff werden hinterfragt und ggf. neu definiert.
Schlussendlich erfahren wir, wie die persönliche Haltung der LehrerInnen, ErzieherInnen, SozialarbeiterInnen,… die der Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen positiv beeinflussen kann.
Wir beschäftigen uns damit, wie eine Atmosphäre geschaffen werden kann, in der sowohl die Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen, als auch die LehrerInnen, ErzieherInnen, SozialarbeiterInnen sich in ihrer Diversität respektiert und wertgeschätzt fühlen.

Methoden

• Theoretische Präsentation diverser Konzepte
• Methoden zur Introspektion
• Rollenspiele
• Partizipative Methoden

Zieler

Wissen:
• Die Teilnehmer/ innen erkennen, wo sie einen Beitrag zu einem professionellen
Umfeld leisten, um Kinder und junge Menschen zu stärken.
Fähigkeiten:
• Die Teilnehmer/ innen sind dazu in der Lage Methoden und Haltungen zu erarbeiten,
wie von klein an R e s p e k t (vor --)gelebt werden
Haltung:
• Die Teilnehmer/ innen reflektieren ihre eigene Haltung zu den Themen Toleranz und
Empathie.

Zousätzlech Informatiounen

Bitte eigene Fallbeispiele mitbringen.

Zielgrupp

Personnel éducatif

Themeberäich

Valeurs, participation et démocratie

Spezifikatioun (INCL/PL)

Non-spécifique

Informationen zur Referentin:

Laura Becker ist Dozentin bei der SOS Radicalisation asbl


Sessions and planning

  • 03/10/2022
  • Laura Beckers
  • Cathy Schmartz
  • School Child 4-12
  • Luxembourgish
  • Centre
  • FEDAS-092